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Das Comeback des Florian F. | ||
| Er ist im Oktober 2010 gerade 25 Jahre alt geworden und hat eine glänzende Amateur-Karriere hinter sich. Florian Fritsch, der gebürtige Münchner, der jetzt in Heidelberg seine Heimat gefunden hat, war Junioren-Europameister holte fünf Mal Gold bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften sowie Silber und Bronze bei den Mannschafts-Europameisterschaften. | ||
![]() | Im Mai 2009 wechselte er ins Profilager und sorgte gleich für Furore. Sein erster Auftritt auf der EPD-Tour wurde gleich mit einem Sieg belohnt. Danach notierte er zwei zweite Plätze auf der European Challenge Tour und lag auf Rang 22 der Rangliste. Fritsch hat damit gute Chancen, sich die Tourkarte für die European Tour 2010 zu erspielen, denn die Top-20 qualifizierten sich automatisch. Leider wurde nichts daraus. Wenige Monate später gab er das Profigolf komplett auf - Flugangst war der Grund. Fritsch zog sich auf dem Profibereich komplett zurück. Im Sommer 2010 tauchte Florian Fritsch plötzlich wieder auf, schaffte es in die Final-Stage der Qualifying School wurde sechster und holte sich die Tourkarte für die European Tour 2011. Nach sechs Runden des Qualifikations-Marathons in Katalonien hat sich der 25-Jährige mit einer 65er Schlussrunde (-7) im PGA Catalunya Resort in die Top 30 vorgearbeitet und den Sprung auf die große Tour geschafft. Er wird in der nächsten Saison neben Martin Kaymer, Alex Cejka und Marcel Siem als vierter Spieler die deutschen Farben auf der Europa-Tour vertreten. Bernd Ritthammer hat den Aufstieg in die erste Liga knapp verpasst. Am Ende hatte der 23-jährigen Bayer auf dem Stadium Course in Girona zwei Schläge zu viel notiert, um als fünfter Deutscher auf der European Tour mitzumischen. Eine 74 in der letzten Runde hatte Ritthammer aus den Top-30 auf Rang 42 zurückfallen lassen. Maximilan Kieffer erging es in der Finalrunde nicht viel besser. Er war schlaggleich mit Fritsch in die sechste Runde gestartet, notierte wie Ritthammer 74 Zähler und musste sich am Ende mit Platz 53 zufrieden geben. Simon Wakefield aus England siegte bei der der Final Stage mit 21 unter Par vor dem Spanier Carlos del Moral (-19) und Mikko Korhonen aus Finnland (-17). Markus Brier musste lange zittern, bis klar war, dass er weiter auf der European Tour bleibet. Der Wiener hatte mit 9 unter Par auf dem geteilten 26. Rang eine Punktlandung hingelegt. Nur ein Schlag mehr und er hätte mit der Challenge Tour vorlieb nehmen müssen. Mit der Challenge Tour müssen Nicolas Meitinger, Benjamin Miarka und Max Kramer ein weiteres Jahr vorlieb nehmen. Die drei waren nach vier Runden am Cut gescheitert . (rs) | |


