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3 x Platz 1 für Luke Donald | ||
| Das gab es noch nie in der Golfgeschichte. Luke Donald ist die Nr. 1 sowohl in der Moneylist der PGA Tour und im Race to Dubai in Europa. Dazu hält er auch die Spitzenposition in der Weltrangliste. Dies hat nicht einmal Tiger Woods in seinen besten Tagen geschafft. | ||
![]() | Beim Saisonfinale im Jumeirah Golf Estates, Earth Course, gingen nur 57 der 60 qualifizierten Spieler an den Start. Justin Rose blieb in Florida, da seine Frau das zweite Kind erwartete, Fredrik Jacobson sagte verletz ab und Y.E Yang musste nach vier Löchern wegen einer Nackenverletzung aufgeben. Am ersten Tag gab es schon einige Überraschungen. Peter Hanson übernahm mit einer Bogey freien 64 (-8) die Führung auf dem 7.17m langen Par 72 Platz. Einen Schlag dahinter befand sich Paul Lawrie (-7) und auf Platz drei positionierte sich Rory McIlroy (-6) trotz eines Bogeys und eines Doppelbogeys auf der Scorekarte. Der Nordire hatte ja noch die Chance Luke Donald von Position eins im Race to Dubai zu stoßen. Dies würde aber nur geschehen, wenn McIlroy gewinnen und Donald schlechter als geteilter achter werden würde. Luke Donald notierte nur eine 72 (even Par) und lag auf dem geteilten 26. Rang. Keinen guten Start erwischte Martin Kaymer. Er brachte nur eine 73 (+1) ins Clubhaus und belegte, u.a. zusammen mit Lee Westwood, den geteilten 35. Platz. Mit einer 64er Runde (-8) und insgesamt 12 unter Par setzte sich der Spanier Alvaro Quiros in der zweiten Runde an die Spitze des Feldes. Rang zwei belegte Peter Hanson (72), doch der Schwede hatte bereits vier Schläge Rückstand auf den Führenden. Platz drei teilten sich Robert Rock und Rory McIlroy mit sieben unter Par. Der Abstand zwischen McIlroy und Donald (68/-4) schmolz auf drei Schläge zusammen. Das Rennen um die Nr.1 der European Tour blieb aber weiter offen. Martin Kaymer kam auch am zweiten Tag nicht in Tritt. Nach vier Birdies, einem Bogey und einem Doppelbogey, stand am Ende eine 71 (-1) auf seiner Scorekarte und mit insgesamt Level Par bedeutete dies nur den geteilten 36. Platz. Die beste Runde am dritten Tag notierte Martin Kaymer. Mit 64 Schlägen (-8) schob es sich um 28 Plätze auf den geteilten achten Rang nach vorne. Die Führung behielt zwar Alvaro Quiros (70/-14), doch die Konkurrenz um den Sieg rückte näher. Paul Lawrie (Platz 2/-12), Louise Oosthuizen (Pl.3/-11) und Luke Donald (Pl.4/-10) spielten alle eine 66 (-6) und brachten sich für die Finalrunde in Position. Der große Verlierer an diesem Tag hieß Rory McIlroy. Mit einer 71 (-1) und insgesamt acht unter Par fiel er auf den geteilten achten Platz zurück. Damit war sein Traum, das Race to Dubai zu gewinnen, ausgeträumt. Mit sechs Schlägen Rückstand auf Quiros hatte er keine Chance mehr die Dubai World Championship zu gewinnen, was Voraussetzung war, um vielleicht doch noch an Luke Donald vorbei zu ziehen. Der Finaltag ist schnell erzählt. Mit einer abschließenden 67 (-5) und einem Gesamtergebnis von 19 unter Par holte sich Alvaro Quiros den dicksten Scheck in seiner Karriere ab (EUR 922.645,41). Dabei versenkte er am Schlussloch noch einen knapp 30m-Putt zum Eagle. Platz zwei belegte Paul Lawrie ebenfalls mit einer 67 und insgesamt 17 unter Par. Auf Platz drei der König der Spieler, Luke Donald. Souverän brachte er seine 66 (-6) ins Clubhaus und baute seinen Vorsprung in der Weltrangliste deutlich aus. Sein ärgster Konkurrent im Race to Dubai, Rory McIlroy, musste sich zum dritten Mal hintereinander mit einer 71 (-1) begnügen und belegte den geteilten 11. Rang. Diesen Platz belegte auch Martin Kaymer, der ebenfalls nicht über eine 71 (-1) hinaus kam. In der abschließenden Rangliste er den dritten Rang. | |


